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23. Gedenktag der Katastrophe von Tschernobyl | |||||||||||||
![]() Die Mahnwachenden der 175. Woche vor der WHO |
am 24. bis 26. April 2009 in Genf Wie schon im Vorjahr gedachte Genf dem 23. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe mit der großen Mahnwache des Hippokrates, die von den Mahnwachenden durchgeführt wurde. Prof. Juri Bandaschewski, der die zerstörerischen Auswirkungen niedriger Radioaktivitätsdosen auf den menschlichen Organismus nachgewiesen hat, hielt eine Pressekonferenz in Anwesenheit von Rémy Pagani, Verwaltungsrat in Genf und Bürgermeister von Genf (vom 01.06.2009 bis 31.05.2010). Den Liquidatoren, die den Brand im Kernkraftwerk gelöscht und den Sarkophag gebaut haben, wurde auf den Genfer Kais die Ehre erwiesen. Diese Gedenkfeier war eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Zukunft dank des Starts für den Marsch „Genf – Brüssel. Die Zielsetzung des Marsches ist „eine Welt ohne Atomenergie. Die Theatertruppe „les Thébains interpretierten den Text „Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft von Swetlana Alexijewitsch und ehrten so die Liquidatoren. DIE GROSSE MAHNWACHE DES HIPPOKRATES ![]() ![]() Am späten Freitagnachmittag des 24. Aprils standen mehr als 50 Personen auf dem Gehweg verteilt Richtung Platz der Nationen Mahnwache entsprechend der Aktion, die seit über 2 Jahren vor dem WHO-Sitz stattfindet. Auf dem Gehweg waren 300 Photos von Liquidatoren aufgestellt worden. Die WHO-Angestellten, die sich von der Arbeit auf den Heimweg machten, wurden 2 Stunden lang mit diesem Szenario konfrontiert. Um 17h30 übergab eine Delegation von „IndependentWHO einen offenen Brief, gerichtet an Frau Chan, Generaldirektorin der WHO. Der Marsch „GENF – BRÜSSEL 2008 waren die Teilnehmenden von London nach Genf marschiert. Genf wurde dann der Ausgangspunkt für den nächsten Marsch im Jahr 2009. Im Verlauf der Strecke gesellten sich Bürger/-innen zu den Marschierenden, die auch eine Welt ohne Atomkraft wollen. Einzelheiten des diesjährigen Marsches erfahren Sie auf der Webseite von „FootPrints for Peace.
Konferenz von Juri Bandaschewski
Die Ausstellung der Photos der Liquidatoren wurde am Samstag, den 25. April in Anwesenheit von Rémy Pagani, Vertreter der Stadt Genf, und von Prof. Juri Bandaschewski eröffnet. Prof. Bandaschewski gab anschließend eine Konferenz mit dem Titel Tschernobyl und seine Folgen 23 Jahre später. Dabei stellte er die Ergebnisse seiner Arbeiten vor, insbesondere die zerstörerischen Konsequenzen infolge der Cäsium-137-Aufnahme durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel. Darstellung von „Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft durch die Theatergruppe „Les Thébains ![]() ![]() Am Samstag, den 25. April fand in der Fusterie-Kirche eine Aufführung von „Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft durch die Schauspielgruppe „Les Thébains aus Grenoble statt. Diesem beeindruckenden Theaterstück, dem der aufrüttelnde Text von Swetlana Alexijewitsch zugrunde liegt, folgte ein Gespräch mit dem Regisseur. Das Buch von Swetlana Alexijewitsch „Tschernobyl - Eine Chronik der Zukunft finden Sie hier. Die AUSSTELLUNG der Photos der „Liquidatoren ![]() Nahezu 300 Portraitaufnahmen von russischen Liquidatoren, die bereits gestorben sind, wurden am 25. April (Samstag) auf dem Rhone-Platz und am 26. April (Sonntag) auf dem Mont-Blanc-Kai in Genf gezeigt. Zahlreiche Passanten und Spaziergänger, die dort vorbei kamen, ließen sich von dieser Ausstellung ansprechen und viele Fragen wurden in ihnen geweckt, darunter diese: Warum behauptet die WHO immer noch, dass die Katastrophe von Tschernobyl den Tod von ca. 50 Menschen hervorgerufen hat?. | ||||||||||||
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